
Villa Rosa
Der Auftrag
Villa Rosa ist eine rund 40 Jahre alte Villa in Pinar de Campoverde – mit solider Substanz, aber einem Grundriss, der nicht mehr zum heutigen Leben passt. Ziel ist eine umfassende Reformierung mit Erweiterung: Das bestehende Haus wächst von ca. 80 m² auf rund 160 m², das Untergeschoss wird zu einer vollwertigen Wohnebene ausgebaut und die räumliche Logik der Villa wird von Grund auf neu gedacht.
Das Projekt befindet sich aktuell in der Konzeptphase. Erste KI-Renderings übersetzen die gestalterische Richtung in eine visuelle Sprache und schaffen eine Grundlage, um Proportionen, Atmosphäre, Materialität und architektonische Wirkung früh im Prozess zu diskutieren. So entsteht aus einer Bestandsvilla mit Potenzial Schritt für Schritt ein neues Wohnkonzept – größer, klarer und deutlich stärker mit dem mediterranen Lebensgefühl verbunden.

Das räumliche Konzept
Das Konzept erweitert das Hauptgeschoss und macht das Untergeschoss zu einer erweiterten Wohnebene mit großer open plan Küche. Dadurch gewinnt die Villa nicht nur deutlich an Fläche, sondern auch an Flexibilität.
Unter der Treppe entsteht eines der charakterstärksten Elemente des Entwurfs: eine integrierte Café- und Tee-Bar. Sie nutzt den Raum nicht nur funktional, sondern verwandelt ihn in einen kleinen Alltagsmoment mit Persönlichkeit – ein Detail, das die neue räumliche Logik wohnlicher und individueller macht.
Im Wohnzimmer setzt ein neuer Kamin den ruhigen Mittelpunkt. Die Küche wandert an die Vorderseite des Hauses, wo großzügige Schiebefenster den Blick in die Pinienlandschaft öffnen und mehr Licht, Weite und mediterrane Atmosphäre in den Alltag bringen.

Materialien & Oberflächen
Das Konzept entwickelt eine warme, geerdete Materialsprache zwischen mediterraner Ruhe und moderner Architektur. Travertin prägt die Treppe und verleiht dem zentralen Verbindungselement eine helle, mineralische Präsenz. Der Raum darunter wird bewusst genutzt: als integrierte Café- und Tee-Bar mit Eichenfronten, Stauraum und einem kleinen Espresso-Setup.
Im Wohnbereich setzt sich die Materialidee fort. Ein integriertes Sofa aus Mikrozement mit weichen, großzügigen Sitzpolstern bringt skulpturale Ruhe in den Raum. Die große Holzschiebetür zum Leseraum ergänzt Wärme, Struktur und eine natürliche Tiefe. Der Naturstein-Kamin verankert den Bereich architektonisch und schafft einen starken, aber zurückhaltenden Mittelpunkt.
So entsteht ein Materialkonzept aus Mikrozement, Holz, Travertin und Naturstein – reduziert, warm und mediterran. Die Oberflächen wirken robust und hochwertig zugleich: klar genug für eine moderne Reformierung, weich genug für ein Zuhause, das geerdet und einladend bleibt.
Atmosphäre & Detail
Die Café- und Tee-Bar unter der Treppe wird zur Signatur des Projekts: ein kleiner, intimer Moment im Alltag, an dem der Raum kurz langsamer wird. Während die Treppe darüber die Ebenen verbindet und architektonische Präsenz schafft, entsteht darunter ein Ort für Espresso, Tee, Gespräch und Pause.
Das integrierte Sofa aus Mikrozement ist halb Architektur, halb Möbel. Es füllt den Wohnraum nicht, sondern formt ihn – als ruhiger, skulpturaler Anker mit weichen Polstern und klarer Linie. Der Naturstein-Kamin ergänzt diese Atmosphäre als warmer Mittelpunkt, während die neue Küche durch große Öffnungen den Blick in die Pinienlandschaft aufnimmt.
So bekommt jeder Hauptraum seinen eigenen Charakter: die Bar als persönliches Ritual, das Wohnzimmer als geerdeter Rückzugsort, die Küche als heller Raum mit Landschaftsbezug. Neue Öffnungen bringen großzügiges Licht auf beide Ebenen und machen die Villa insgesamt offener, leichter und stärker mit ihrer mediterranen Umgebung verbunden.
Das Ergebnis
Was hier entsteht, ist keine kosmetische Renovierung, sondern die räumliche Neuerfindung einer rund 40 Jahre alten Villa. Die nutzbare Fläche wird nahezu verdoppelt, das Untergeschoss zu einer vollwertigen Wohnebene ausgebaut und die gesamte Struktur auf ein neues, zeitgemäßes Wohnen ausgerichtet.
Der ursprüngliche Grundriss wird nicht einfach angepasst, sondern neu gedacht: mit einer Café- und Tee-Bar unter der Treppe, einem integrierten Sofa am Kamin und einer Küche, die sich zur Pinienlandschaft öffnet. So entstehen alltägliche Rituale und besondere Momente, die der alten Raumaufteilung bisher fehlten.
Das Konzept legt die gestalterische Richtung fest. Die nächsten Schritte führen in die detaillierte Planung – mit dem Ziel, aus der bestehenden Villa ein Zuhause zu entwickeln, das großzügiger, klarer und stärker mit seinem mediterranen Umfeld verbunden ist.

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